took a walk with Lara

Trunkener Sonnenaufgang

Und als wir da auf dem Boden lagen
Mitten auf der kalten Morgenstraße
Mein Kopf auf seinem Arm
Wir vier über unsere Idee kichernd
Auf den Sonnenaufgang wartend
Da vermisste ich ganz kurz die Zeit
In der man Mut zusammenkratzen musste
Und ihn nicht nach zwölf Schlücken Vodka bekam
Trotzdem faszinierte es mich
wie man einem völlig Fremden
seine geheimne Gedankenwelt eröffnet
Nur weil niemand anderes da ist

16/06/14 - the night before was very strange and I couldn’t sleep at all, but at least I could watch the sunrise

I was amazed at the sky during the flight. I mean we flew THROUGH the clouds.

susurrium:

Zwischen all dem Tumult der Menschen würde ich dein Gesicht erkennen. Eingeprägt in meinen Farbzäpfchen, ein Bildnis auf meiner Netzhaut wie eindrucksvolle Graffiti auf der Wand. Zwischen der grauen eintönigen Masse, würde ich dein buntes Dasein erkennen, wie es sich durch die zeitbesessenen Menschen schlängelst. Zwischen all dem Lärm der telefonierenden Leute, den wütend hupenden Autos, den panischen Krankenwagensirenen, würde ich deine grüßende Stimme warnehmen, wie sie Worte ausspricht. Hebst deine blasse Hand zu einem Winken, blickst mich nicht an, aber ich fühle mich trotzdem angesprochen. Alles an die Person hinter mir gerichtet, die dich viel schlechter kennt, aber Teil deiner Zukunft ist.

susurrium:

Streck die Arme aus
Dort wartet der Himmel
Spür den Wind in den Haaren
Dort wartet der Himmel
Hör das Meerrauschen unter dir
Dort wartet der Himmel
Spür das Ende der Klippen
Dort vor deinen Zehenspitzen
Es wartet der Himmel
Lass dich nicht fallen
Denn es wartet der Himmel
Direkt hinter dir, still und stumm
Es wartet der Himmel
Deine wichtigste Person
Also lass dich nicht fallen
Denn unten wartet das Ende
Und hinter dir wartet der Himmel

On The Way in the VW, Portugal, 2014

At my Grandma, Portugal, 2014

susurrium:

I’m in love with the sceney by the highways of Portugal.

Habe ich dir schon gesagt..?

Habe ich dir schon gesagt,
dass ich nach Hause will?
Auf dem kleinen Trampelweg
Am Tumult der Menschheit entlang
Geschrei von hysterischen Mädchen
Trunken in der Vorstellung der Liebe
Immer den Jungen hinterherrufend
Dass alles zwischen ihnen in Ordnung ist
Ein schrilles Echo in meinen Ohren
Durch den Alkoholregen humpelnd
Noch einmal an alten Erinnerungen vorbei
Ein paar von hundert Scherben aufhebend
von zerbrochenen Marmeladengläsern
Einst randgefüllt mit Erinnerungen
Die weg von meinem Gedächtnis wandern

Habe ich dir schon gesagt,
dass ich schon oft gesucht habe?
Ich weiß nicht wo mein zu Hause ist.
Vielleicht zwischen blumenbedruckten Bettlacken
In meinem Bett, wie ein Boot treibend
Auf dem Meer meiner Tränen
Oder auch zwischen schleierhaften Gestalten
Wandernd in neuen Märchenbuchstädten
Dessen Häuser an der Fassade von Wolken kratzen
Oder vielleicht doch inmitten der Berge
Mit der kalten gänsehautverursachenden Papiersluft
Die Fotos verwehend in denen mein Lächeln noch lebte

Habe ich dir schon gesagt,
dass es schwer für mich ist,
Jeden Tag zu beschreiben
wo mein zu Hause vielleicht ist?
Ohne eine Landkarte in den Händen
Suchend nach einem Gerücht
Mit einer Milliarden Definitionen
Verschlungen mit Personen und der Liebe
Und trotzdem ncht das, was ich suche

Und habe ich dir eigentlich schon gesagt,
dass mein zu Hause nie gefunden werden wird?